Paris (www.aktiencheck.de) – Die Stimmung an den europäischen Börsen hielt sich am Mittwoch weiter im negativen Bereich. Die ungewisse politische Lage in Griechenland lastete abermals auf dem Sentiment. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verlor am Ende 0,47 Prozent auf 2.225,63 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) gab um 0,36 Prozent nach auf 2.342,48 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notierten mehrheitlich im Minus.
Im britischen FTSE 100 kletterten Aktien von J. Sainsbury (ISIN GB00B019KW72/ WKN A0B6G0) um 1,3 Prozent nach oben. Die drittgrößte britische Supermarktkette meldete heute, dass ihr Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz gestiegener Umsätze gesunken ist. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch geschlagen, was u.a. mit Erfolgen bei Eigenmarken sowie im Internet-Geschäft zurückzuführen ist. Anteile von Vedanta Resources nahmen mit einem Plus von 2,8 Prozent die Spitzenposition ein. Am Indexende verloren Aktien der Sage Group 5,5 Prozent an Wert. Für Anteile von easyJet (ISIN GB00B7KR2P84/ WKN A1JTC1) ging es um 3,6 Prozent nach oben. Die Billigfluglinie konnte den Verlust im ersten Halbjahr zurückfahren. Der Konzern konnte dank der erfolgreich implementierten Kostensenkungsmaßnahmen das Ergebnis verbessern. Ferner profitierte man von einer starken Entwicklung im Passagiergeschäft profitieren.
Im französischen CAC40 legten Michelin auf dem ersten Platz um 1,9 Prozent zu. Crédit Agricole bildeten mit einem Minus von 3,5 Prozent das Schlusslicht. Anteile von Air France-KLM (ISIN FR0000031122/ WKN 855111) fielen um 1,2 Prozent zurück, obwohl die Fluggesellschaft im April mit einem Passagieranstieg von 2,0 Prozent aufwarten konnte. Der Sitzladefaktor lag mit 83,3 Prozent über dem Vorjahreswert von 81,3 Prozent.
Im niederländischen AEX lagen Aktien von ING (ISIN NL0000303600/ WKN 881111) mit einem Plus von 1,7 Prozent an der Indexspitze, obwohl der Allfinanzkonzern für das erste Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Auf bereinigter Basis konnten die Marktschätzungen jedoch übertroffen werden. Der dänische Brauereikonzern Carlsberg (ISIN DK0010181759/ WKN 861061) gab derweil bekannt, dass er im ersten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat, was mit schwächeren Umsätzen in Russland und höheren Kosten im Bereich Sales und Marketing zusammenhängt. Die Unternehmensaktie konnte dennoch um 3,8 Prozent zulegen.
Im österreichischen ATX fielen Aktien von OMV (ISIN AT0000743059/ WKN 874341) um 4,6 Prozent zurück und markierten damit das Indexende. Dabei konnte der Mineralölkonzern das erste Quartal 2012 mit einem höheren Ergebnis abschließen. Anteile von Wienerberger (ISIN AT0000831706/ WKN 852894) gaben um 2,4 Prozent nach. Der Baumaterialhersteller musste im ersten Quartal einen leicht höheren Verlust ausweisen. Die Geschäftsentwicklung des Baustoffkonzerns war wie immer in den ersten drei Monaten stark durch die Witterung beeinflusst. An der Indexspitze gewannen Aktien von Strabag 0,3 Prozent hinzu.
Im Schweizer SMI lagen Transocean mit einem Aufschlag von 1,2 Prozent im Plus. Es folgten Anteile von Givaudan und Swatch mit einem Plus von 0,5 Prozent bzw. 0,3 Prozent. Unter den Verlierern stachen Aktien der Credit Suisse mit einem Minus von 6,4 Prozent hervor.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.225,63 (-0,47 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.342,48 (-0,36 Prozent) FTSE 100 (London): 5.530,05 (-0,44 Prozent) CAC40 (Paris): 3.118,65 (-0,20 Prozent) MIB (Mailand): 13.771,82 (-1,18 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 6.812,70 (-2,77 Prozent) SMI (Zürich): 5.936,13 (-0,70 Prozent) ATX (Wien): 2.029,80 (-2,59 Prozent) (09.05.2012/ac/n/m)


