Wien (aktiencheck.de AG) – Die Währungen schlossen gestern leicht im Plus, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Der Ungarische Forint (HUF) habe am meisten – auf knapp EUR/HUF 290 – zugelegt, getrieben von Hoffnungen auf eine baldige Verständigung mit der EU-Kommission über umstrittene Verfassungsänderungen. Ungarn habe bis Freitag dieser Woche Zeit, um der EU-Kommission Änderungsvorschläge vorzulegen. Die rumänische Inflationsrate (2,7% p.a. im Januar) sei noch stärker gesunken als vom Markt erwartet. Der Rumänische Leu habe praktisch nicht auf die Daten reagiert.
Heute werde die Inflationsrate in Ungarn veröffentlicht: Die Preise dürften aufgrund der schwachen Währung im Januar und den Erhöhungen indirekter Steuern einen Sprung nach oben gemacht haben. Die Analysten würden mit 4,9% p.a. nach 4,1% p.a. im Dezember rechnen. Morgen würden in Ungarn (sowie in Tschechien und Rumänien) die BIP-Daten für das vierte Quartal 2011 erscheinen.
Auf dem Primärmarkt hätten die Türkei und Rumänien mit erfolgreichen Platzierungen von Anleihen bzw. Schatzanweisungen gepunktet. Heute komme die Türkei abermals an den Markt (drei Bonds); daneben stünden neue Schatzanweisungen aus Ungarn, Kroatien und Albanien an. (14.02.2012/ac/a/m)


