Deutsche Post: Aktienkurs drohen unruhige Zeiten, Einigung im Tarifstreit ist Katalysator!

Toronto (www.aktiencheck.de) – Damian Brewer, Aktienanalyst vom Investmenthaus RBC Capital Markets, bestätigt im Rahmen einer Aktienanalyse seine Kaufempfehlung für die Aktien der Deutschen Post AG (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF).

Auf Sicht der kommenden zwölf Monate dürften die Handlungsentscheidungen der Investoren bezüglich der Deutsche Post-Aktie von dem jeweiligen Anlagehorizont abhängen, so die Einschätzung der Analysten von RBC Capital Markets.

Für einen Ausblick bis zum 30. Juni und 30. September bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine relativ schwache Kursentwicklung. Bei einem Blick in die Vergangenheit werde deutlich, dass die Aktie im Sommer üblicherweise Schwächen gezeigt habe. In diesem Jahr könnte die Lage sogar noch schlechter sein, da sich Investoren, die auf eine Sonderausschüttung schielen würden, aus dem Staub machen könnten. Hinzu komme die Arbeitsunzufriedenheit im Brief-Geschäft und Unsicherheit bezüglich der Restrukturierung im Forwarding-Geschäft.

Im Hinblick auf das vierte Quartal 2015 bzw. erste Quartal 2016 könnten sich die Wolken jedoch lichten. Die Wiederherstellung eines operativen Hebels in der Express-Sparte, Fortschritte bei NFE und eine Tarifeinigung im Briefgeschäft könnten Katalysatoren für den Aktienkurs repräsentieren. Eine 3%ige Dividendenrendite decke einen Teil der Opportunitätskosten dieses Sommers ab, so Analyst Damian Brewer.

Die Aktienanalysten von RBC Capital Markets bestätigen in ihrer Deutsche Post-Aktienanalyse das „outperform“-Rating für den Titel und erhöhen das Kursziel von 30,00 auf 32,00 EUR. (Analyse vom 01.04.2015) (01.04.2015/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.

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