Deutsche Post: Schwacher Ausblick für 2015 – Aktienanalyse

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Zafer Rüzgar, Analyst von Independent Research, stuft die Deutsche Post-Aktie (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) von „halten“ auf „verkaufen“ herab.

Der Q4-Umsatz habe die Analystenprognosen (um 2,9%) übertroffen. Das EBIT sei dagegen etwas schwächer als erwartet ausgefallen (um 3,0%). Ausschlaggebend hierfür sei hauptsächlich der anhaltende Ergebnisrückgang im Frachtgeschäft gewesen. Im Gesamtjahr sei das EBIT im Konzern auf 2,97 (Vj.: 2,87) Mrd. Euro geklettert und habe die Unternehmensprognose (2,9 bis 3,1 Mrd. Euro) erreicht.

Der Ausblick für 2015 (EBIT zwischen 3,05 und 3,20 Mrd. Euro) sei schwach ausgefallen und liege unter der ursprünglichen Guidance („signifikanter Anstieg“). Die Deutsche Post begründe dies vor allem mit höheren Belastungen im Frachtgeschäft sowie Einmalaufwendungen im Bereich Supply Chain.

Zafer Rüzgar, Analyst von Independent Research, stuft die Aktie der Deutschen Post von „halten“ auf „verkaufen“ herunter. Das Kursziel werde von 30 Euro auf 28 Euro gesenkt. (Analyse vom 11.03.2015) (11.03.2015/ac/a/d)

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