Deutsche Post: Schwieriges Marktumfeld im Frachtgeschäft

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Zafer Rüzgar, Analyst von Independent Research, bewertet die Aktie der Deutschen Post AG (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) weiterhin mit dem Rating „verkaufen“.

Getragen von Währungseffekten und einer starken Volumenentwicklung im deutschen Paketgeschäft habe der Umsatz in Q1 sowohl die Erwartungen des Analysten als auch den Marktkonsens übertroffen. Das EBIT sei hingegen mit 720 (Vj.: 727) Mio. Euro schwächer als erwartet ausgefallen. Entscheidend hierfür sei insbesondere der anhaltende Ergebnisrückgang im Frachtgeschäft gewesen. Das EBIT sei ferner von Restrukturierungskosten im Bereich Supply Chain belastet worden. Der Ausblick für das aktuelle Jahr sei bestätigt worden.

Die Zahlen würden keine Impulse für das Wertpapier liefern, das in den letzten Wochen schwächer notiert habe. Dem erfreulichen Paketgeschäft in Deutschland und dem internationalen Expressgeschäft hätten höhere Kosten in einigen Bereichen und das schwierige Marktumfeld im Frachtgeschäft gegenübergestanden.

Zafer Rüzgar, Analyst von Independent Research, stuft daher bei unveränderten Prognosen und einem Kursziel von 28,00 Euro die Deutsche Post-Aktie weiterhin mit „verkaufen“ ein. (Analyse vom 12.05.2015) (12.05.2015/ac/a/d)

Neuen Kommentar schreiben

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben.