ThyssenKrupp-Aktie profitiert von monetärer Lockerung der EZB

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Sven Diermeier, Analyst von Independent Research, bewertet die Aktie des Industriekonzerns ThyssenKrupp AG (ISIN: DE0007500001, WKN: 750000, Ticker-Symbol: TKA, Nasdaq OTC-Symbol: TYEKF) weiterhin mit dem Rating „halten“.

Nachdem das Wertpapier am Tag der Vorlage der Q1-Zahlen mit einem Abschlag von 2,6% aus dem Xetra-Handel gegangen sei, habe es sich erneut erholt und dabei das bisherige Kursziel des Analysten überschritten. Der Titel habe insbesondere von der monetären Lockerung der EZB und der daraus resultierenden Euro-Abwertung profitiert. Darüber hinaus hätten sich die Konjunkturindikatoren in Deutschland/Eurozone aufgehellt.

Ferner habe die Nachrichtenagentur „Reuters“ letztlich berichtet, dass die EU-Kommission beabsichtige, Strafzölle auf Edelstahlimporte aus China und Taiwan einzuführen. Es habe das Sentiment für europäische Stahlwerte weiter aufhellen lassen, auch wenn es sich bei ThyssenKrupp bereits seit längerem nicht mehr um einen reinen Stahlkonzern handle und auf Edelstahl lediglich ein geringer Teil des Umsatzes entfalle. Jedoch würden Importzölle bei der Sanierung der italienischen AST helfen, die veräußert werden solle.

Der Konzern befinde sich außerdem beim milliardenschweren U-Bootauftrag der australischen Marine weiterhin „im Rennen“. Er sehe sich hier selbst in aussichtsreicher Position.

Sven Diermeier, Analyst von Independent Research, stuft die ThyssenKrupp-Aktie unverändert mit dem Rating „halten“ ein. Das Kursziel werde von 25,00 auf 26,00 Euro erhöht. (Analyse vom 13.03.2015) (13.03.2015/ac/a/d)

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