Vena Resources: Unternehmen mit möglichen Meilenstein für Esquilache

Toronto (www.aktiencheck.de) – Der Analyst von AC Research, Sven Krupp, stuft die Vena Resources-Aktie (ISIN CA9225893044/ WKN A1J6EP) weiterhin mit „spekulativ kaufen“ ein.

Vena Resources betreibt diverse Explorationsprojekte in Peru. Dabei ist dem Unternehmen bereits gelungen, wovon die meisten Explorer nur träumen können. So gelang der Sprung zum Produzenten. Die in die Produktion überführte Zinkmine Azulcocha wurde dann aber verkauft, um die anderen Projekte schneller vorantreiben zu können und die Bilanz zu stärken. Allerdings ist hervorzuheben, dass sich Vena Resources beim Verkauf einen Reingewinnanteil von 10 Prozent auf die zukünftige Produktion der Mine gesichert hat. Insgesamt betreibt die Gesellschaft derzeit sieben Projekte zwei Eigenregie und vier über Joint-Ventures.

Der Fokus des Unternehmens liegt weiterhin auf dem noch zu 100 Prozent in Unternehmensbesitz befindlichen Esquilache-Silberprojekt, wo im Rahmen bisheriger Explorationsarbeiten hervorragende Ergebnisse erzielt wurden. Bereits in den nächsten Monaten sollen die Vorbereitungen für den Bau einer Open-Pit-Mine abgeschlossen sein. Zur Finanzierung der Mühle und bis zum Produktionsstatus wurde nun kürzlich ein „Letter of Intent“ (LOI) unterzeichnet. Damit scheint nun möglicherweise die Finanzierung von Esquilache gesichert, trotz der momentn widrigen Branchenverhältnisse. Auf Basis der aktuellen Bodenproben erscheint auf Esquilache ein monatlicher Cashflow (unverwässert) zwischen 0,5 und 0,6 Mio. US-Dollar realistisch. Aber das ist noch nicht alles. So verfügt die Gesellschaft über zahlreiche weitere Explorationsprojekte in Peru. Dabei liegt auch ein NI 43-101 Ressourcenreport für ein Uranvorkommen vor, die sich auf mehr als 35 Mio. Pfund Uran (U3O8) belaufen. Allein diese haben bereits ein In-Situ-Wert von knapp 1,5 Mrd. US-Dollar.

Beim Montagskurs von 0,117 Euro wird Vena Resources lediglich mit rund 7,23 Mio. Euro bewertet. Gleichzeitig erscheint nach Unternehmensangaben nach der Produktionsaufnahme bei Esquilache ein jährlicher Cashflow (bereits verwässert) von 1,5 bis 1,8 Mio. US-Dollar realistisch. Dies deckt damit ein Viertel der aktuellen Marktkapitalisierung des Unternehmens ab. Berücksichtigt man nun noch den Ressourcenreport für die Uranvorkommen, bei denen sich der In-Situ-Wert auf knapp 1,5 Mrd. US-Dollar beläuft und den Umstand, dass sich die Gesellschaft einen Reingewinnanteil von 10 Prozent auf die zukünftige Produktion der Azulcocha-Zinkmine gesichert hat, dann wird deutlich, dass das aktuelle Bewertungsniveau für die Vena Resources-Aktie sehr günstig erscheint. Außerdem dürften angefallene Schuttbestände von etwa 50.000 Tonnen den Cashflow für die kommenden Monate sichern. Immerhin rechnet die Unternehmensführung damit, den Schuttbestand um die 30 USD je Tonne verkaufen zu können, so dass hier ein Verkaufserlös von etwa 1,5 Mio. USD möglich erscheint.

Wir halten in den kommenden 12 Monaten weiter eine Kursverdoppelung für möglich und belassen das Kursziel bei 0,25 Euro. Bei einer Produktionsaufnahme auf Esquilache im kommenden Jahr erscheinen dann noch deutlich höhere Kursnotierungen darstellbar. Auch die momentane Baisse bei Unternehmen aus dem Rohstoff-Sektor und den Rohstoffpreisen allgemein, macht Vena Resources unter antizyklischen Gesichtspunkten interessant. Dennoch weisen wir darauf hin, dass ein Investment in die Aktie von Vena Resources als klar spekulativ einzustufen ist, da die weitere Geschäftsentwicklung von zahlreichen Faktoren positiv, aber auch negativ beeinflusst werden kann, da auch bisher nur ein LOI bezgl. der Finanzierung des Esquilache-Projekts unterzeichnet wurde. Das Rating für die Vena Resources-Aktie lautet weiterhin „spekultaiv kaufen“. (Analyse vom 11.03.2013) (12.03.2013/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Die aktiencheck.de AG und mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der analysierten bzw. gegenständlichen Gesellschaft eine Vereinbarung zur Erstellung der Finanzanalyse getroffen. Weder der Analyst noch ein Mitglied des Haushalts des Analysten besitzen Aktien der analysierten Gesellschaft. Die Vergütung des Analysten erfolgt unabhängig von der Erstellung der Finanzanalysen und steht weder direkt noch indirekt, auch nicht in Teilen, in irgendeinem Zusammenhang mit Empfehlungen und Einschätzungen des Analysten.

Neuen Kommentar schreiben

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu schreiben.