BASF: 2013 wird ein anspruchsvolles Jahr

Detmold (www.aktiencheck.de) – Die Experten vom „Frankfurter Tagesdienst“ raten Anlegern, die Aktie von BASF (ISIN DE000BASF111/ WKN BASF11) weiterhin zu halten.

BASF schließe das Geschäftsjahr 2012 mit neuen Bestmarken ab: Dank der stabilen Nachfrage nach Agrarchemikalien und dem starken Öl- und Gasgeschäft der Tochter Wintershall habe der Umsatz gegenüber 2011 um 7% auf 78,7 Mrd. Euro zugelegt. Das bereinigte EBIT sei parallel um 5% auf 8,9 Mrd. Euro gewachsen, die Analysten hätten hier im Schnitt aber mit 8,95 Mrd. Euro gerechnet. Das Konzernergebnis sei hingegen aufgrund einer höheren Steuerbelastung um 21,2% auf 4,88 Mrd. Euro zurückgegangen.

Vor allem das Öl- und Gas-Geschäft von BASF habe wieder floriert. In den Bereichen Chemikalien- und Kunststoff habe der Konzern in 2012 aber operativ weniger verdient. Trotz des eher durchwachsenen Zahlenwerks dürften sich die Aktionäre allerdings über eine um 10 Cent auf 2,60 Euro je Anteilsschein erhöhte Dividende freuen.

Der BASF-Vorstandschef Kurt Bock wolle im laufenden Geschäftsjahr den Umsatz und das bereinigte operative Ergebnis steigern. U.a. solle das Sparprogramm „Step“ ab Ende 2015 jährlich das Ergebnis im Volumen von 1 Mrd. Euro verbessern. In Bezug auf 2013 habe sich Bock bei der Veröffentlichung der Zahlen betont vorsichtig gezeigt.

Mittelfristig bleibt die BASF-Aktie aus Sicht der Experten vom „Frankfurter Tagesdienst“ eine gute Halteposition. (Ausgabe 29 vom 26.02.2013) (27.02.2013/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.