Börse Frankfurt am Mittag: Verluste, Software AG weiter im Tiefenrausch

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Die wichtigsten deutschen Aktienindices tendieren im Dienstaghandel zur Mittagszeit etwas schwächer. Dabei belastet auch die sich abzeichnende negative Eröffnung an der Wall Street. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) verschlechtert sich aktuell um 0,25 Prozent auf 7.813,52 Punkte, während der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um 0,45 Prozent auf 12.701,47 Stellen nachgibt. Für den SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) geht es derweil um 0,29 Prozent auf 5.812,11 Zähler nach unten. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) fällt um 1,28 Prozent auf 877,46 Punkte. Der Bund-Future gewinnt 0,29 Prozent auf 142,20 Punkte, während sich der Euro um 0,15 Prozent auf 1,3427 US-Dollar verbilligt.

Der für Februar vorausberechnete GfK Konsumklimaindex notiert bei 5,8 Punkten nach revidierten 5,7 Punkten (revidiert von 5,6) im Vormonat. Der Konjunkturerwartungsindex ist im Berichtsmonat um 6,6 Punkte auf -11,3 angestiegen. Der Index für die Einkommenserwartung liegt aktuell bei 36 Punkten und damit 15 Zähler über dem letzten Stand. Die Anschaffungsneigung war verbessert mit 35,3 nach zuvor noch 20,1 Punkten. Unterdessen sind die deutschen Einfuhrpreise im Dezember zum Vorjahr um 0,3 Prozent gestiegen nach zuletzt +1,1 Prozent. Im Monatsvergleich sind die Preise auf der Importseite um 0,5 Prozent gefallen nach zuvor 0,0 Prozent. Ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse ist der Index der deutschen Einfuhrpreise auf Jahresbasis unverändert geblieben. Gegenüber dem Vormonat fiel der Index um 0,3 Prozent. Die Ausfuhrpreise haben in Deutschland indes zum Vorjahresmonat um 1,1 Prozent angezogen nach zuletzt +1,5 Prozent. Auf Monatssicht sanken die deutschen Exportpreise um 0,4 Prozent nach +0,0 Prozent im Monat zuvor.

Die Wall Street dürfte heute mit Abschlägen in den Handel starten. So verschlechtert sich der Dow Jones Future derzeit um 0,25 Prozent. Der NASDAQ-Future gibt um 0,32 Prozent nach, während der S&P-Future 0,38 Prozent an Wert verliert. Aus den USA werden heute der Case Shiller Composite-20 Hauspreisindex sowie die Daten zum Verbrauchervertrauen gemeldet.

Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich im DAX im Mittagshandel die Aktien von ThyssenKrupp mit einem Zugewinn von 1,9 Prozent wieder. Gleichzeitig trennen sich die Anleger bevorzugt von den Anteilsscheinen von Infineon, die auf dem letzten Platz um 2,1 Prozent nachgeben. Davor verschlechtern sich Bayer um 2 Prozent. Der Titel leidet unter einem negativen Analystenkommentar. Ferner ist der Konzern in den USA verklagt worden.

Im MDAX setzten sich zur Stunde Klöckner & Co mit einem Wertzuwachs von 3,3 Prozent auf den ersten Platz der Gewinnerliste, während gleichzeitig die rote Laterne von Wacker Chemie mit einem Minus von 2,7 Prozent getragen wird.

Zahlen gibt es heute aus dem TecDAX. Die Software AG (ISIN DE0003304002/ WKN 330400) verzeichnete im vierten Quartal einen leichten Umsatz und EBIT-Rückgang und enttäuschte die Erwartungen der Analysten. Der Titel bricht als schwächster Wert im TecDAX um 14,5 Prozent ein. Besser machte es unterdessen der Technologiekonzern JENOPTIK (ISIN DE0006229107/ WKN 622910). So erhöhte man nach vorläufigen Zahlen den Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich. Beim EBIT und Vorsteuergewinn konnten ebenfalls klare Zuwächse verzeichnet werden. Das Papier verbilligt sich um 1,5 Prozent. Schließlich hat der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius (ISIN DE0007165631/ WKN 716563) im abgelaufenen Jahr seine eigenen Ziele übertroffen. Der Umsatz erhöhte sich um mehr als 15 Prozent, während der Gewinn überproportional zulegte. Die Aktie verzeichnet an der Indexspitze einen Aufschlag von 3,9 Prozent.

DAX: 7.813,52 (-0,25 Prozent) MDAX: 12.701,47 (-0,45 Prozent) SDAX: 5.812,11 (-0,29 Prozent) TecDAX: 877,46 (-1,28 Prozent) (29.01.2013/ac/n/m)