Börse Frankfurt am Morgen: Mehrheitlich im Plus, Deutsche Bank im Blick

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Die wichtigsten deutschen Aktienindices haben mehrheitlich einen positiven Start in die neue Handelswoche erwischt. Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) verschlechtert sich aktuell um 0,12 Prozent auf 7.848,28 Punkte, während der MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) um 0,34 Prozent auf 12.774,52 Stellen zulegt. Für den SDAX (ISIN DE0009653386/ WKN 965338) geht es derweil um 0,53 Prozent auf 5.816,29 Zähler nach oben. Der TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) steigt um 0,17 Prozent auf 890,67 Punkte. Der Bund-Future verliert 0,01 Prozent auf 142,48 Punkte, während sich der Euro um 0,18 Prozent auf 1,3440 US-Dollar verbilligt.

Die US-Börsen präsentieren sich am Freitag nach einigen erfreulichen Quartalsergebnissen in der Gewinnzone. Der Dow Jones (ISIN US2605661048/ WKN 969420) gewann 0,51 Prozent auf 13.895,98 Zähler. Der NASDAQ Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) präsentierte sich mit einem Plus von 0,62 Prozent bei 3.149,71 Zählern, während der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) einen Aufschlag von 0,54 Prozent auf 1.502,96 Punkte verzeichnete.

Im Blickfeld der Investoren steht heute im DAX auch die Aktien der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000). Einem Pressebericht zufolge plant die Börsenaufsicht BaFin eine Sonderprüfung bei der Bank wegen der Vorwürfe der Manipulation der Zinssätze Euribor und Libor. Für die Aktie geht es um 0,2 Prozent nach oben. Daneben verlieren E.ON (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) 0,7 Prozent an Wert. Heute findet eine Urabstimmung der Gewerkschaften Verdi und IG BCE über einen unbefristeten Streik bei dem Energieversorger statt. Unterdessen verteuern sich LANXESS (ISIN DE0005470405/ WKN 547040) um 0,4 Prozent. Der Spezialchemiekonzern wird an der chinesischen Ostküste in Ningbo eine neue Anlage für Eisenoxidrot-Pigmente errichten. Das Investitionsvolumen liegt bei 55 Millionen Euro. Mit dem Bau des Werkes soll im zweiten Quartal des laufenden Jahres begonnen werden. Als bester Wert im DAX fahren Volkswagen um 0,8 Prozent vor, während gleichzeitig am Indexende Deutsche Lufthansa mit einem Abschlag von 1,4 Prozent hinterherfliegen.

Bereits am Freitag gab es eine Meldung zu STADA Arzneimittel (ISIN DE0007251803/ WKN 725180). Das Unternehmen teilte mit, dass die Vertriebsgesellschaften der STADA auch 2013 erfolgreich in die Ausschreibungsverfahren für Rabattverträge gestartet sind. Laut Unternehmensangaben bekamen sie bei den drei größten gesetzlichen Krankenkassen und Kassenverbünden Deutschlands den Zuschlag für insgesamt 84 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen, 29 davon exklusiv. Die Medikamente des einzigen unabhängigen deutschen Generikakonzerns stehen damit mehr als 40 Millionen Versicherten der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK), der Barmer GEK und der Techniker Krankenkasse (TK) zur Verfügung, darunter so häufig benötigte, umsatzstarke Wirkstoffe wie Omeprazol, hieß es weiter. Das Papier verbessert sich um 0,7 Prozent. Die Gewinnerliste im MDAX wird zur Stunde von GAGFAH mit einem Wertzuwachs von 3,2 Prozent angeführt, während gleichzeitig die rote Laterne von METRO mit einem Minus von 0,9 Prozent getragen wird.

DAX: 7.848,28 (-0,12 Prozent) MDAX: 12.774,52 (+0,34 Prozent) SDAX: 5.816,29 (+0,53 Prozent) TecDAX: 890,67 (+0,17 Prozent) (28.01.2013/ac/n/m)