Börsen in Asien: Fast einheitlich im Minus, Toyota im Blick

Tokio (www.aktiencheck.de) – An den wichtigsten asiatischen Aktienmärkten dominierte am Dienstag die Farbe rot. Dabei drückten Sorgen im Zusammenhang mit der europäischen Schuldenkrise auf die Kauflaune der Investoren. Der DAXglobal Asia (ISIN DE000A0LLPW4/ WKN A0LLPW), der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, zeigt sich im bisherigen Handel in schlechter Verfassung und gibt zur Stunde um 0,65 Prozent auf 348,12 Stellen nach.

Die japanischen Aktienmärkte tendierten heute deutlich schwächer. Der Leitindex Nikkei (ISIN XC0009692440/ WKN 969244) baute im Handelsverlauf seine Verluste noch aus und ging mit einem Minus von 1,90 Prozent auf 11.046,92 Zählern auf Tagestief in den Feierabend. Damit konnte allerdings die psychologisch wichtige Marke von 11.000 Punkten noch knapp verteidigt werden. Geringfügig besser konnte sich daneben der breiter gefasste Topix behaupten, der um 1,68 Prozent auf 939,70 Stellen nachgab.

Im Blickfeld der Investoren stand dabei vor allem der Zahlenausweis des Automobilkonzerns Toyota Motor (ISIN JP3633400001/ WKN 853510). Das Unternehmen konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich verbessern. Beim Umsatz legte man ebenfalls zu. Die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr wurde angehoben. Die Aktie fuhr heute mit einem Abschlag von 1,2 Prozent hinterher. Daneben verloren Nissan 2,1 Prozent an Wert, während sich Honda mit einem Minus von 2,4 Prozent in den Feierabend verabschiedeten. Mitsubishi Motors verloren nach dem massiven Aufschlag vom Vortag 5,6 Prozent. Bei den Technologiewerten knüpfen Panasonic an ihren Höhenflug von gestern an und verteuerten sich heute um 3,9 Prozent. Sharp büßten allerdings 3,5 Prozent an Wert ein.

Die chinesischen Aktienmärkte entwickelten sich derweil uneinheitlich. Beim Shanghai Composite stütze der gestiegene HSBC-Einkaufsmanagerindex für Dienstleistungen die Kauflaune der Investoren, woraufhin der Index um 0,20 Prozent auf 2.433,13 Zähler zulegen konnte. Erheblich schlechter lief es derweil in Hongkong, wo der Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) um 2,27 Prozent auf 23.148,53 Stellen nachgab. Vergleichsweise gut verbunden waren die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So entwickelte sich ihr Titel mit einem Wertverlust von 0,7 Prozent noch deutlich besser als der Gesamtmarkt. Für die Anteilsscheine des Internetunternehmens Tencent ging es daneben um 1,3 Prozent nach unten, während die Papiere des Mischkonzerns Hutchinson mit einem Minus von 2,9 Prozent aus dem Handel gingen.

An den indischen Aktienmärkten dominiert heute die Farbe rot. Der Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199/ WKN 969819) verschlechtert sich momentan um 0,46 Prozent auf 19.659,82 Zähler. Besonders stark unter Druck stehen dabei die Aktien von BHEL mit einem Wertverlust von 3,2 Prozent. Daneben haben auch die Papiere des Mobilfunkanbieters Bharti Airtel mit einem Minus von 1,9 Prozent einen sehr schweren Stand.

Nikkei 225 (Japan): 11.046,92 (-1,90 Prozent) TOPIX (Japan): 939,70 (-1,68 Prozent) Hang Seng (China): 23.148,53 (-2,27 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.433,13 (+0,20 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.938,18 (-0,77 Prozent) SENSEX (Indien): 19.659,82 (-0,46 Prozent) JSX (Indonesien): 4.479,44 (-0,25 Prozent) STI (Singapur): 3.272,66 (-0,75 Prozent) (05.02.2013/ac/n/m)