Börsen in Europa am Mittag: Indices können ihre Verluste deutlich reduzieren

Paris (www.aktiencheck.de) – Die wichtigsten europäischen Indices zeigen sich im Dienstaghandel auch zur Mittagszeit in schwächerer Verfassung, konnten aber ihre Verluste im bisherigen Handelsverlauf reduzieren. Dabei stützt ein positiv ausgefallener ZEW-Konjunkturindex aus Deutschland. Der Dow Jones EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) verliert derzeit 0,02 Prozent auf 2.726,11 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160/ WKN 965816) verschlechtert sich um 0,07 Prozent auf 2.636,63 Zähler. Die europäischen Länderbörsen weisen mehrheitlich rote Vorzeichen aus.

An der Wall Street zeichnet sich derzeit eine negative Handelseröffnung ab. So geht es für den Dow Jones Future derzeit um 0,15 Prozent nach unten. Der NASDAQ-Future verzeichnet ebenfalls einen Abschlag von 0,15 Prozent, während sich der S&P-Future um 0,17 Prozent verschlechtert. Aus den USA werden heute die Verkäufe bestehender Häuser sowie der Chicago Fed National Activity Index gemeldet.

Der Luxusgüterkonzern Richemont (ISIN CH0045039655/ WKN A0Q9J3) hat bereits gestern die Umsatzzahlen für das Weihnachtsquartal veröffentlicht. Demnach erhöhte sich der Konzernumsatz zwischen Oktober und Dezember um 5 Prozent auf 2,86 Mrd. Schweizer Franken (CHF). Auf Basis konstanter Währungen wurde ein Wachstum von 9 Prozent ausgewiesen. Dabei profitierte Richemont im Berichtszeitraum vor allem von einer starken Entwicklung in Amerika. Hier stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 452 Mio. CHF. Das Papier verteuert sich auf Platz zwei der Gewinnerliste im SMI um 1,1 Prozent. Besser läuft es nur noch für SGS mit einem Wertzuwachs von 1,9 Prozent, während sich die Anleger nach wie vor bevorzugt von den Titeln von Actelion trennen, die sich auf dem letzten Platz um 2,1 Prozent verbilligen.

Für eine Enttäuschung sorgte in Großbritannien der Bierkonzern SABMiller (ISIN GB0004835483/ WKN 861038). So hat man im abgelaufenen Quartal weniger Bier verkauft als erwartet. Dabei litt man unter einer verhaltenen Geschäftsentwicklung in Europa. Die Aktie gewinnt trotzdem 1 Prozent an Wert.

Im österreichischen Leitindex ATX notieren zur Stunde RHI mit einem Zugewinn von 1,3 Prozent an der Indexspitze. Ganz oben auf dem Verkaufszettel der Investoren finden sich derweil EVN mit einem Abschlag von 2,2 Prozent wieder.

Im französischen Leitindex CAC 40 fliegen auch im Mittagshandel EADS als bester Wert um 1,4 Prozent vor. Daneben können auch noch Schneider Electric, Alstom und Veolia Environnement Zugewinne von mehr als 1 Prozent ausweisen. Die rote Laterne wird unterdessen von France Télécom mit einem Wertverlust von 3,9 Prozent getragen.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.726,11 (-0,02 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.636,63 (-0,07 Prozent) FTSE 100 (London): 6.181,74 (+0,01 Prozent) CAC40 (Paris): 3.757,70 (-0,14 Prozent) MIB (Mailand): 17.762,72 (+0,74 Prozent) SMI (Zürich): 7.314,10 (-0,30 Prozent) ATX (Wien): 2.436,42 (-0,42 Prozent) (22.01.2013/ac/n/m)