Commerzbank: Nur ein potentielle Übernahmeopfer?

Westerburg (www.aktiencheck.de) – Commerzbank-Aktie: Nur ein potentielle Übernahmeopfer?

Der Chef der Deutschen Bank Anshu Jain heizt die Übernahmephantasie rund um
die Commerzbank nochmals kräftig an.

Der Lenker des Deutschen Branchenprimus hat sich auf der Konferenz „Banken
im Umbruch“ zur Zukunft des Deutschen Bankenmarktes geäußert. Jain sieht fünf
Jahre nach der Finanzkrise eine neue Fusionswelle auf den weltweiten
Bankenmarkt zurollen. Banken mit starken Marken und einer starken Kapitalbasis
hätten nun die Chance Marktanteile zu gewinnen.

Künftig würden sich nur noch drei Geschäftsmodelle im Markt durchsetzen.

1. Regionale Banken

Hier verweist Jain auf das erfolgreiche Modell der Sparkassen

2. Weltumspannende Universalbank.

Hier sieht Jain die Deutsche Bank als gutes Bespiel. Die Deutsche Bank sieht
Jain offenbar auch eher als potentiellen Käufer auf dem internationalen
Bankenmarkt in Erscheinung treten.

3. Weltweit aktive spezialisierte Institute wie Investmentbanken oder
Vermögensverwalter

Hier findet Jain kein passendes Beispiel in Deutschland. Soll heißen die
Commerzbank passt in keine der drei Kategorien und gilt daher als potentielles
Übernahmeopfer.

Eine klare Ansage des Bankmanagers. Die Commerzbank kann sich unterdessen
auf einen heißen Tanz gefasst machen. Das Rennen, um die Übernahme des
angeschlagenen Kreditinstituts kann beginnen.

Die Commerzbank-Aktie verliert aktuell -0,61% auf 8,757 Euro im Xetra-Handel. (04.09.2013/ac/a/d)