Kommenden Dienstag stehen die Quartalsergebnisse der Commerzbank (ISIN: DE000CBK1001) an. Und bis gestern war man da eigentlich noch guter Dinge, trotz einiger Kurszielsenkungen von Analysten. Denn die Ergebnisse anderer Banken waren gut aufgenommen worden, hatten die Aktie der Commerzbank im Kielwasser höher gespült. So hoch, dass es gelang, die seit Januar geltende Abwärtstrendlinie am Dienstag zu überwinden. Aber jetzt stellt sich die für die Bullen unerfreuliche Frage, ob sie da womöglich in eine Bullenfalle gelaufen sind.

Sie sehen, dass die Anschlusskäufe als Reaktion auf diesen immens wichtigen Break über den Abwärtstrend gestern ausblieben. Und heute schließt sich der Kurs dem abrutschenden Gesamtmarkt an. Was grundsätzlich nachvollziehbar ist, denn würde der Handelskrieg eskalieren, würden das auch die Banken zu spüren bekommen. Aber noch ist die Bullenfalle nur ein für diesen Moment geltendes, mögliches Szenario. Der Tag ist noch lang. Und ein Rücksetzer unter die Abwärtstrendlinie ist noch nicht zwingend das Aus für die Chancen auf der Oberseite, denn diese Linie bildet zugleich die obere Begrenzung eines Dreiecks. Und auf dieses Dreieck an sich kommt es an:

Dessen untere Begrenzung wird von der kurzfristigen Aufwärtstrendlinie und der 20-Tage-Linie gestellt. Dieser im Bereich 8,60/8,70 liegende Support trägt zusammen mit dem Mai-Tief das zarte Pflänzchen der Erholung. Solange diese Zone nicht auf Schlusskursbasis gebrochen wurde, bleiben den Bullen noch die Chance, das Ruder herumzureißen. Sobald die Commerzbank-Aktie jedoch unter 8,60 Euro schließen sollte, greift das „oh, oh“ aus unserer Überschrift. Wobei die Bären das dann mit hocherfreutem Unterton formulieren würden!

 

Gratis Exklusiv-Anleitung: „Wie Sie mit Dividenden ein Vermögen aufbauen“. Einfach hier klicken.

 

The post Commerzbank: Oh, oh … Bullenfalle? appeared first on Anlegerverlag.