DAX: Erholung wird kein Selbstläufer

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Der DAX® (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) legte in weiten Teilen des gestrigen Handelstags eine flotte Sohle aufs Parkett und tanzte die Bären schwindelig, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Aus charttechnischer Sicht habe sich damit das auf Wochenbasis hergeleitete Unterstützungscluster aus dem mittelfristigen Aufwärtstrend seit Juni 2012 (akt. bei 7.615 Punkten) und dem Hoch vom Mai 2011 bei 7.600 Punkten als verlässlicher Halt und sogar als Sprungbrett gen Norden etabliert. Dabei habe vor allem die Eroberung der 38-Tages-Linie (akt. bei 7.708 Punkten) und die Ausprägung eines brandneuen Einstiegssignals bei der Stochastik für eine verbesserte Startposition des deutschen Leitindex in den kommenden Tagen gesorgt.

Anleger sollten aber keinesfalls den Fehler machen und die nächsten Widerstände in Form des Hochs von Anfang Januar bei 7.790 Punkten und des bisherigen Jahreshochs bei 7.872 Punkten unterschätzen. Schließlich hätten sich auch die besten Sprinter schon einmal kurz vor dem Ziel verausgabt. Und beim DAX® würden vor allem die auf den übergeordneten Zeitebenen vorzufindenden Ausstiegssignale der technischen Indikatoren im teils überkauften Bereich einen Schatten über die Perspektiven werfen. (14.02.2013/ac/a/m)