DAX: Es ging bergab

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Och dat noch! ist nicht nur das Motto der heute in die heiße Phase gehenden Düsseldorfer Karnevalssession, sondern könnten sich Anleger auch bei der gestrigen Marschrichtung des DAX® (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) gedacht haben, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

So sei die Chance auf eine Stabilisierung im Bereich der alten Schiebezone bei 7.634 Punkten wohl nicht vielmehr gewesen als ein Bär im närrischen Bullenkostüm. Entsprechend rapide sei es im Verlauf des gestrigen Handelstages bergab gegangen. Aber getreu dem Rheinischen Grundgesetz „Et es wie et es“ müssten sich Anleger mit der Situation arrangieren und den nächsten Halt gen Süden ausmachen. Was aus Jecken-Sicht sicherlich Köln wäre, stelle für den DAX® das Cluster aus dem September-Hoch bei 7.479 Punkten und der 90-Tages-Linie (akt. bei 7.459 Punkten) dar, das zudem durch die knapp unterhalb notierenden Hochpunkte vom Herbst 2012 an Relevanz gewinne. Unterhalb dieser Marken heiße es dann „Et bliev nix wie et wor“, verliere die Abwärtsbewegung hier den Status, lediglich eine Atempause zu sein. Auf die Agenda würden dann das Aufwärtsgap vom November bei 7.377/52 Punkten und das März-Hoch bei 7.194 Punkten rücken.

Die technischen Indikatoren würden zumindest davor mahnen, dass sich die Schwächeperiode noch kurzfristig fortsetze. Vielleicht sollten diesmal die Investoren hoffen, dass an „Aschermittwoch alles vorbei ist“. (07.02.2013/ac/a/m)