DAX hinter roten Vorzeichen – Negative Vorgaben belasten

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Schwache Vorgaben aus den Vereinigten Staaten belasten den frühen Handel am deutschen Aktienmarkt, so Gregor Kuhn, Analyst von IG Markets.

Vor allem die herb enttäuschenden Zahlen zur US-Wirtschaftsleistung im 4. Quartal hätten bei den Aktienindices in Übersee für Schlusskurse hinter roten Vorzeichen gesorgt. Dies hätten auch die FED-Beschlüsse nicht verhindern können, wonach die amerikanischen Notenbanker auch weiterhin an ihrer extrem lockeren Geldpolitik festzuhalten gedenken würden. Zudem schlage am Vormittag der milliardenschwere Quartalsverlust der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) auf die Stimmung. Positive Nachrichten kämen dagegen vom deutschen Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenquote präsentiere sich entgegen den Erwartungen im Januar weiter rückläufig.

Heute stünden neben dem weiteren Verlauf der Berichtssaison vor allem konjunkturseitige Nachrichten im Fokus. In den USA stünden die Verbraucherpreise für den Monat Januar, die Konsumausgaben im Dezember, die Anträge auf Arbeitslosenhilfe sowie der Chicago-Einkaufsmanager-Index auf der Agenda. Zur aktuellen Stunde (10:54 Uhr) notiere der deutsche Leitindex DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) bei 7.787 Punkten 0,3 Prozent schwächer. (31.01.2013/ac/a/m)