DAX: Korrekturmodus im Februar?

Hamburg (www.aktiencheck.de) – Das alte DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900)-Jahreshoch um 7.790 Punkte vom ersten Handelstag des Jahres wurde nun also drei bzw. vier Handelstage lang überboten, 7.865 Punkte lautet das neue Hoch im Xetra-Handel, außerbörslich waren es bereits fast 7.900 Punkte, so der Analyst Holger Struck vom „HS-Analyseservice“ im „DAX daily“.

Entstünden also genau hier und jetzt die prozyklischen Signale über 7.800 Punkte hinweg mit Zielen bis hin zu den Allzeithochs von 8.130/50 Punkten? Wichtig wäre zunächst einmal die Unterstützung in Form der oberen Begrenzung (7.790 Punkte) der Schiebezone, die gerade erst nach oben verlassen worden sei, zu verteidigen. Ansonsten bzw. bei längerem Verharren in diesem Risikobereich drohe sogar eine (kleine) Topbildung. Nachhaltig unter 7.790/80 Punkten würde es dann erneut im Sinne der Fibonacci-Retracements um das Level von 7.591 Punkten gehen, was von diesem Niveau aus ja durchaus ein spürbarer Rückgang wäre.

Bekannt und weiterhin gültig: Die intraday-Volatilität nehme zu, der bis Jahresanfang gültige Aufwärtstrend (seit 6.950 Punkten) sei zur Seite verlassen, die technischen Indikatoren würden Druck nach unten aufbauen. Es sei also noch immer – auch wenn es kurzzeitig anders ausgesehen habe – die „Einbahnstraße seitwärts“ bzw. das „Waiting Game“. Zu groß, zu weichenstellend wären offenbar die prozyklischen Signale, um sie einfach so und ohne Umwege entstehen zu lassen.

Noch immer Konsolidierung, noch immer auf hohem Niveau. Nun wieder unter 7.800 bzw. unter 7.780 Punkten dürfte der Februar uns moderat tiefere Kurse im Sinne „besserer Einstiegsmöglichkeiten“ bescheren. (31.01.2013/ac/a/m)