DAX – technische Analyse

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) zeigte in der zurückliegenden Woche bereits die bei der letzten Betrachtung prognostizierte Erholungsbewegung, fiel in der Folge aber wieder ab, so die Analysten der WGZ BANK.

Das Aktienbarometer habe dabei aber nicht die ebenfalls genannte, wichtige Marke bei 7.760 Punkten überwinden können.

Unter charttechnischen Gesichtspunkten sei diese Struktur nun als Bestätigung für die aktuelle Abwärtstendenz zu werten, die noch bis zum Monatsende anhalten könne. Als Ziel lasse sich mittlerweile ein Niveau von etwa 7.390 Punkten errechnen, das damit knapp unterhalb des Unterstützungsbereichs um gut 7.450 Zähler liege. Mit Erreichen dieser Marke dürfte dann die erste, mehrwöchige Konsolidierungswelle abgeschlossen sein und der DAX sollte nach den Regeln der Elliott-Wellen-Theorie zu einer etwa dreiwöchigen Erholung ansetzen. Diese Erholung könnte den Index dann wieder bis auf das Hoch der letzten Woche vorantreiben (oder sogar darüber?). Anschließend stehe aber vermutlich nochmals eine mehrwöchige Abwärtswelle im April an. Diese elliott-technische Interpretation würde dann auch zu der saisonalen Betrachtung passen, denn der März gelte allgemein als positiver Monat.

Ändern könnte dieses Szenario noch die amerikanische Börse, doch der Dow Jones-Index (ISIN US2605661048/ WKN 969420) habe in den letzten Börsentagen keine Dynamik mehr gezeigt. Zwischenzeitliche Schwächen habe der Index in den jeweiligen Sitzungen zwar gegen Börsenschluss immer wieder aufholen können, doch wirke der Index angeschlagen. Hier sei allerdings noch kein Verkaufsignal generiert worden, auch wenn die Analysten in dieser Woche mit einem solchen Signal rechnen würden.

Auch die Indikatoren würden sich in das Szenario einpassen: Das MACD-Histogramm zeige weiteres Abwärtspotenzial an und der RSI habe noch nicht entscheidend drehen können. Zudem fehle hier eine positive Divergenz, die auf eine Wende hindeute.

Im Analystenszenario werde der DAX bis Ende Februar abgeben und bis auf knapp 7.400 Zähler fallen. Anschließend stehe vermutlich eine etwa dreiwöchige Aufwärtswelle an, die den Index wieder bis auf knapp 7.800 Punkte treiben könne. Nach der anschließend startenden, erneuten Abwärtswelle könnte der DAX Mitte/Ende April bei etwa 7.200 Punkten einen Boden finden. Hier müsse dann eine Neueinschätzung erfolgen. (18.02.2013/ac/a/m)