DAX: Wird die Luft dünner?

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Der DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) bewegte sich am Freitag, ganz in der Manier der Vortage, innerhalb einer moderaten Handelsrange ohne dabei eine klare Richtung zu etablieren, so die Analysten der Helaba.

Nach wie vor stehe die Frage im Raum, was den Markt etwas wachrütteln könnte. Zuletzt habe man die Hoffnung gehabt, dass die US-Quartalsberichte einen nachhaltigen Impuls geben könnten, diese Hoffnungen seien aber noch nicht erfüllt worden. Insgesamt stünden in dieser Woche mehr Konjunkturdaten auf der Agenda, in den vergangenen Tagen sei von dieser Seite kaum Störfeuer auszumachen gewesen. Man dürfe also gespannt sein.

Aber trotz einer Reihe guter Nachrichten dürfe nicht vergessen werden, dass der DAX, vor allem auch im Vergleich mit anderen Indices, bereits im abgelaufenen Jahr eine deutliche Outperformance vollzogen habe. Neben verschiedenen US-Unternehmen würden auch hierzulande erste Rechenschaftsberichte vorgelegt. Unter anderem werde dies bei Siemens (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) und SAP (ISIN DE0007164600/ WKN 716460) der Fall sein. Die Vorgaben für den Start in die neue Woche würden auf eine freundliche Eröffnung hindeuten. Im weiteren Verlauf müsse damit gerechnet werden, dass das Geschäft, bedingt durch den heutigen US-Feiertag, eher dünn ausfallen werde.

Der DAX sei zuletzt erneut nicht in der Lage gewesen, die etablierte Handelsrange zu verlassen. Vielmehr habe der Index am oberen Band des High-Low-Channels abgeprallt, was einmal mehr verdeutliche, dass das derzeitige Momentum zu wünschen übrig lasse. Da eine ganze Reihe von Moving Averages aber noch nach oben zeige, seien die Chancen für einen Ausbruch auf der Oberseite intakt. Die nächsten, sehr wichtigen Widerstände würden sich bei 7.772 und 7.789 Zählern finden. Auf der Unterseite sei der deutsche Leitindex in der Zone zwischen 7.667 und 7.636 Zählern recht gut unterstützt. (21.01.2013/ac/a/m)