Deutsche Bank: Milliardenrisiken sorgen für Gefahr – Finger weg

Westerburg (www.aktiencheck.de) – Das kann ja noch heiter werden für die Aktie der Deutschen Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000).

Der US-amerikanische Bankgigant J.P. Morgan hat mit dem US-Justizministerium auf eine Rekordstrafe von USD 13 Mrd. verständigt. Damit tun die Wallstreet-Banker Buße für ihre fragwürdige Geschäftspolitik im Vorfeld der Finanzkrise. Die Investmentbanker hatten bei ihren Hypothekenpapieren die Investoren nicht hinreichend darüber informiert, wie schlecht die Bonität der Kreditnehmer war.

Die schlechten Nachrichten aus Überseen schaffen zusätzliche Unsicherheiten für die Aktie des deutschen Branchenprimus Deutsche Bank. Die Frankfurter Banker haben zwar bereits reichlich Rückstellungen für ihre zahlreichen Rechtsstreitigkeiten gebildet. Angesicht der in den USA verhängten Rekordstrafen werden negative Überraschungen aber immer wahrscheinlicher.

Derlei Unsicherheiten mögen professionelle Investoren überhaupt nicht und verabschieden sich daher sicherheitshalber von der Deutsche Bank-Aktie. Risikobewusste Privatanleger sollten dies besser auch tun. Die ganze Tragweite der Rechtsrisiken ist von außen überhaupt nicht abzuschätzen. Sichere Geldanlage geht anders. Treten Sie besser auf die Seitenlinie zurück.

Die Deutsche Bank-Aktie verliert aktuell -1,63% auf 36,484 Euro im XETRA-Handel. (21.10.2013/ac/e/a)