Deutsche Post-Aktie tut sich schwer – Aktienanalyse

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt nehmen die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) charttechnisch unter die Lupe.

Seit dem Allzeithoch vom April bei 31,19 EUR befinde sich die Aktie der Deutschen Post im Rückwärtsgang. Mit der Ausprägung einer kräftigen Kerze am 10. Juni (25,77 EUR zu 27,00 EUR) sei es zwar zunächst gelungen, dem Kursverfall Einhalt zu gebieten. Allerdings seien Anschlusskäufe ausgeblieben. Die in der Folge ausgebildeten Kerzenkörper seien fast alle innerhalb der Kursspanne vom vergangenen Mittwoch geblieben, was ein Hinweis auf die aktuelle Unentschlossenheit der Marktteilnehmer sei.

Mit Blick auf die auf allen von den Analysten betrachteten Zeitebenen (Tages-, Wochen- und Monatsebene) negativ zu interpretierenden Indikatoren MACD und RSI habe die Auflösung der beschriebenen Situation nach unten eine höhere Wahrscheinlichkeit. In diesem Szenario drohe dann eine Bewegung in Richtung der Haltezone aus dem 61,8% Retracement der Aufwärtsbewegung seit März 2009 (21,79 EUR) und dem Tief vom Oktober 2014 (21,55 EUR).

Auf der anderen Seite würde die Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 27,24 EUR) ein Wiedersehen mit dem Abwärtsgap von Ende Mai (obere Gapkante bei 28,52 EUR) ermöglichen.

Anleger sollten bei der Deutsche Post-Aktie einen Ausbruch aus der oben beschriebenen Handelsspanne auf Schlusskursbasis prozyklisch angehen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. (Analyse vom 18.06.2015) (18.06.2015/ac/a/d)

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