Deutsche Post: Der Konzern profitiert von Euro-Abwertung und verbessertem Aktienmarktumfeld

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Zafer Rüzgar, Analyst von Independent Research, bewertet die Deutsche Post-Aktie (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) weiterhin mit dem Rating „halten“.

Das Wertpapier sei in den letzten Wochen deutlich geklettert (1 Monat: +6,4%) und habe das bisherige Kursziel des Analysten überschritten. Es habe dabei von der Euro-Abwertung und von dem verbesserten Aktienmarktumfeld profitiert. Die Aktie habe sich jedoch im Vergleich zum Gesamtmarkt etwas schwächer entwickelt. Der Analyst führe es auf das Bewertungsniveau zurück, das seiner Ansicht nach wenig Spielraum nach oben zulasse.

Nachdem Deutsche Post schon sehr konkrete Mittelfristziele bis 2020 mitgeteilt habe, sollte das positive Überraschungspotenzial eher begrenzt sein. Die Entwicklung in Q4 sollte alles in allem solide ausgefallen sein und keine negativen Überraschungen liefern. Die Aussichten im deutschen Paket- und im internationalen Express-Geschäft seien weiterhin intakt. Kurzfristig könnten aber Streiks im Zusammenhang mit der neuen Tarifregelung belasten. Der Analyst bestätige seine verhalten optimistische Einschätzung für das Papier. Seine Prognosen würden unverändert bleiben.

Zafer Rüzgar, Analyst von Independent Research, rät die Aktie der Deutschen Post weiterhin zu halten. Das Kursziel werde von 26,00 auf 30,00 Euro erhöht. (Analyse vom 13.02.2015) (13.02.2015/ac/a/d)