Deutsche Post: Doppelboden als Kurstreiber – Aktienanalyse

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt nehmen die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.

Die zuletzt formulierte Hoffnung der Analysten auf die Ausprägung eines klassischen Doppelbodens habe sich in Bezug auf die Aktie der Deutschen Post mittlerweile bewahrheitet. Die Tatsache, dass die Nackenlinie mit einem Aufwärtsgap bei 24,89/25,06 EUR überwunden worden sei, verleihe der unteren Umkehr dabei zusätzlichen Nachdruck. Im Vergleich zum DAX® sei das Post-Papier also einen Schritt voraus. Rein rechnerisch lasse sich aus der abgeschlossenen unteren Umkehr ein Kursziel von gut 27 EUR ableiten. Interessanterweise harmoniere dieses kalkulatorische Etappenziel bestens mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 27,61 EUR) bzw. der Kurslücke von Anfang August bei 27,71/88 EUR. Jenseits des beschriebenen Kumulationspunktes definiere das Hoch vom April 2014 bei 28,47 EUR die nächste Hürde. Da auch die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon wieder „long“ positioniert seien, sollte das Kursziel aus der abgeschlossenen Bodenbildung tatsächlich ausgeschöpft werden.

Ein Schließen des oben genannten Gaps würde dagegen unser favorisiertes Szenario negieren, weshalb der Stopp für bestehende Longpositionen bei der Deutsche Post-Aktie auf dieses Niveau nachgezogen werden kann, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt. (Analyse vom 12.10.2015) (12.10.2015/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.