Deutsche Post: Größte Erhöhung seit drei Jahrzehnten

Detmold (www.aktiencheck.de) – Die Aktienexperten vom „Frankfurter Tagesdienst“ raten in einer aktuellen Aktienanalyse zum Kauf der Aktie des Logistikers Deutsche Post AG (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF).

Die deutliche Erhöhung beim Briefporto sei durchgewunken worden: Ein innerdeutscher Standardbrief koste ab 1. Januar 2016 nicht mehr 62, sondern 70 Cent. Dies solle mindestens drei Jahre Bestand haben. Der Form halber sei zu ergänzen: Bei solchen Garantien stehe im Hintergrund immer die Annahme, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in etwa konstant bleiben würden.

Die Aktie der Deutschen Post gelte unter fundamentalen Aspekten als günstig; die Nachrichten der vorigen Woche indes seien negativ gewesen: Das Gewinnziel für 2015 sei zusammengestrichen worden, weil man in der Frachtsparte eine schon begonnene Modernisierung von IT-Systemen rückgängig mache und nun mittelfristig (auf einige Jahre hinaus) die alte EDV-Lösung weiter benutze. Die IT-Panne reduziere gemeinsam mit anderem Sonderaufwand das geplante Jahresergebnis (EBIT) um rund 500 Millionen auf mindestens 2,4 Milliarden Euro. Für 2016 werde aber weiterhin ein EBIT von 3,4 bis 3,7 Milliarden Euro angepeilt.

Mit einem Stop-Buy 27,50 Euro und Kursziel 30 Euro gehen wir hier auf die Kaufseite, so die Aktienexperten vom „Frankfurter Tagesdienst“ in einer aktuellen Deutsche Post-Aktienanalyse. (Ausgabe 168 vom 02.11.2015)

Die vollständige Ausgabe des Frankfurter Tagesdienstes können Sie unter dem folgenden Link beziehen: www.frankfurter-boersenbriefe.de (03.11.2015/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.