Deutsche Post: Misslungener Jahresauftakt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post AG (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) charttechnisch unter die Lupe.

Der misslungene Jahresauftakt am Aktienmarkt hinterlasse auch im Kursverlauf der Aktie der Deutsche Post AG seine Spuren. Definiert durch die Hochpunkte bei 28,47/31,19/27,95 EUR drohe hier die Ausprägung einer klassischen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. In diesem Zusammenhang müssten Anleger nun die Haltezone aus der 200-Wochen-Linie (akt. bei 22,72 EUR), der 38,2%-Korrektur der gesamten Aufwärtsbewegung seit 2009 (21,75 EUR) sowie dem Jahrestief von 2014 bei 21,55 EUR beachten. Schließlich würde ein endgültiges Abrutschen unter diese Bastion die obere Umkehr vervollständigen.

Aufgrund der Tragweite einer negativen Weichenstellung müsste in der Folge zumindest perspektivisch ein Rücklauf bis zu den Hoch- und Tiefpunkten bei knapp 15 EUR einkalkuliert werden. Als wichtige Zwischentappe auf dem Weg in diese Region biete sich die 50%-Korrektur der Aufwärtsbewegung seit 2009 (18,86 EUR) an, die darüber hinaus bestens mit zwei alten Hoch- und Tiefpunkten bei 18,84/66 EUR harmoniere.

Als Absicherung für neue Short-Positionen bietet sich die o. g. Schlüsselzone an, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt in einer aktuellen Deutsche Post-Aktienanalyse. (Analyse vom 28.01.2016) (28.01.2016/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.