Deutsche Post: Potenzieller Doppelboden

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Deutschen Post AG (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) charttechnisch unter die Lupe.

Seit dem Verlaufshoch von Mitte April bei 31,19 EUR befinde sich die Aktie der Deutschen Post im Rückwärtsgang. Die nächste wichtige Haltezone speise sich nun aus dem 38,2%-Fibonacci-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung seit 2009 (21,75 EUR), der 200-Wochen-Linie (akt. bei 21,64 EUR) und dem Tief vom Oktober 2014 bei 21,55 EUR. Das im bisherigen Monatsverlauf vorliegende Candlestickumkehrmuster in Form eines klassischen „Hammers“ wecke nun allerdings die Hoffnungen, dass es nicht zu einem Ausloten der angeführten Schlüsselunterstützungen komme.

Für einen zusätzlichen Silberstreif sorge dabei neben der positiven Divergenz, die der MACD ausweise, vor allem ein potenzieller Doppelboden auf Tagesbasis (siehe Chart). Um das kurzfristige Umkehrmuster abzuschließen, bedürfe es allerdings eines Spurts über das Hoch vom 27. August bei 25,04 EUR. Lohn der Mühen wäre ein kalkulatorisches Erholungspotenzial bis gut 27 EUR. Im Fall eines abgeschlossenen Doppelbodens biete sich ein enger Stopp auf Basis des Hochs von Mitte September bei 24,91 EUR an, welcher gleichzeitig ein hoch attraktives Chance-Risiko-Verhältnis gewährleiste, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 30.09.2015) (30.09.2015/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.