Deutsche Post: Trotz positiver Währungseffekte wenig Rückenwind in Q1 – Aktienanalyse

Hannover (www.aktiencheck.de) – Volker Sack, Analyst der Nord LB, stuft die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) nach wie vor mit „halten“ ein.

Die Q1-Quartalszahlen hätten ein eher gemischtes Bild gezeigt. Dabei habe der Umsatz um ansehnliche 8,8% auf EUR 14,8 Mrd. (Vj.: EUR 13,6 Mrd.) erhöht werden können, wobei die Währungseffekte 6,7% betragen hätten.

Trotz deutlichen Rückenwindes von der Währungsseite hätten Ergebnisgrößen wie EBIT oder Konzernergebnis unter den Vorjahreswerten gelegen. Insbesondere hätten die Frachtsparte GFF und die Sparte Supply Chain belastet. Zudem dürften in der Sparte PeP langwierige Tarifverhandlungen anstehen. Die Wettbewerbssituation bleibe herausfordernd. Die Analysten sähen – auch vor dem Hintergrund von KGVs von fast 16 (2015) bzw. ca. 15 (2016) – nur begrenzte Kursfantasie.

Die Analysten der Nord LB bewerten die Deutsche Post-Aktie daher weiterhin mit dem Rating „halten“. Das Kursziel werde von EUR 31,50 auf EUR 30,00 reduziert. (Analyse vom 13.05.2015) (13.05.2015/ac/a/d)