Deutsche Post: Umsatzdynamik im Express-Geschäft lässt nach

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Zafer Rüzgar, Analyst von Independent Research, stuft die Aktie der Deutschen Post (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) unverändert mit „verkaufen“ ein.

Nach der Gewinnwarnung von Ende Oktober habe der EBIT-Rückgang in Q3/2015 infolge der hohen Einmalaufwendungen (426 Mio. Euro) auf 197 (Vj.: 677; Analystenerwartung: 199) Mio. Euro nicht überrascht. Mit Ausnahme der Ergebnisse im Frachtgeschäft sei die operative Ergebnisentwicklung in den anderen Segmenten solide ausgefallen. Der Konzernumsatz sei leicht hinter der Analystenprognose zurückgeblieben. Ursächlich hierfür sei neben der weiteren Verschlechterung im ohnehin schwachen Frachtgeschäft auch die nachlassende Umsatzdynamik im Express-Geschäft gewesen. Den Ausblick für 2015 habe die Deutsche Post erwartungsgemäß bestätigt.

Die Analysten von Independent Research bewerten die Deutsche Post-Aktie unverändert mit dem Rating „verkaufen“. Das Kursziel werde nach wie vor bei 24,50 Euro gesehen. (Analyse vom 11.11.2015) (11.11.2015/ac/a/d)