Deutsche Post: Umsatzerlöse gesteigert, aber Ergebnis schwächer

Wien (www.aktiencheck.de) – Die Analysten von Raiffeisen Research nehmen die Deutsche Post-Aktie (ISIN: DE0005552004, WKN: 555200, Ticker-Symbol: DPW, Nasdaq OTC-Symbol: DPSTF) unter die Lupe.

Deutsche Post habe heute die Zahlen des Geschäftsjahres 2014 präsentiert. Die Umsatzerlöse hätten im Vergleich zum Vorjahr um 3,1% auf EUR 56,6 Mrd. gesteigert werden können, wozu alle vier Unternehmensbereiche, jedoch besonders das internationale Expressgeschäft (+5,7%) sowie das deutsche Paketgeschäft (2,6%) beigetragen hätten. Besonders im Schlussquartal 2014 habe Deutsche Post deutliche Umsatzsteigerungen von 6,3% verzeichnen können. Der operative Cashflow im Gesamtjahr 2014 habe im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% auf EUR 3,04 Mrd. gesteigert werden können. Der Konzerngewinn hingegen habe sich nicht so erfreulich entwickelt und sei um 1,0% leicht auf EUR 2,07 Mrd. gesunken. Die Dividende, vorbehaltlich einer Zustimmung der Aktionäre, solle um 6% auf EUR 0,85 pro Aktie erhöht werden – die entspreche einer Ausschüttungsquote von 50%.

Das Unternehmen erwarte für 2015 eine Steigerung des operativen Gewinns auf EUR 3,05 Mrd. bis EUR 3,2 Mrd., dies würde einer Zunahme von 2,9% bis 7,9% entsprechen. Für 2016 werde mit einem weiteren EBIT-Anstieg auf EUR 3,4 Mrd. bis EUR 3,7 Mrd. gerechnet. Deutsche Post halte weiterhin am Ziel fest, den operativen Gewinn in den nächsten Jahren bis 2020 um 8% jährlich zu steigern.

Die letzte Einschätzung der Analysten von Raiffeisen Research für die Deutsche Post-Aktie lautete „halten“. (Analyse vom 11.03.2015) (11.03.2015/ac/a/d)

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