Deutsche Telekom: Die Angst vor der Korrektur geht um

Westerburg (www.aktiencheck.de) – Unter den Börsenprofis macht sich die Angst vor einer Korrektur der Aktie des
Bonner Telekommunikations-Konzerns Deutsche Telekom breit.

An der europäischen Terminbörse Eurex dominieren inzwischen die Bären das
Geschehen. Die Pessimisten kauften gestern 5.979 Put-Optionen, um auf fallende
Kurse der Deutsche Telekom-Aktie zu wetten. Die Optimisten orderten ganze
4.475 Call-Optionen. Die Put-Call-Ratio (PCR) von 1,34 signalisiert die wachsende
Skepsis der Profiinvestoren gegenüber der Deutsche Telekom-Aktie.

Der Stimmungstrend ist damit ungebrochen negativ. Vor drei Wochen lag die PCR
noch bei optimistischen 0,76. Vor zwei Wochen erfolgte die
Stimmungsverschlechterung auf vorsichtig optimistische 0,92. Vergangene Woche
dann der Stimmungsumschwung auf leicht pessimistische 1,06. In der gerade
begonnenen laufenden Handelswoche zeichnet sich mit einer PCR von 1,34 eine
erneute Stimmungsverschlechterung ab.

Unter den Anlegern machen sich offenbar erste Zweifel breit, ob die Deutsche
Telekom-Aktie noch von der aktuellen Equity-Blase profitieren wird. Die Zinsen
könnten schneller anziehen, als gewünscht. Zudem könnte die Politik des leichten
Geldes schon bald vorbei sein. Das verschlechtert die Rahmenbedingungen für die
ganz großen M&A-Deals zusehends.

Die Deutsche Telekom-Aktie verlor am Montag -0,34% auf 11,64 Euro.

Aktuell verliert die Deutsche Telekom-Aktie im Tradegate-Handel -0,33% auf 11,60
Euro. (22.10.2013/ac/e/a)