Deutsche Telekom: Die Angst vor der Korrektur geht um

Westerburg (www.aktiencheck.de) – Unter den Börsenprofis macht sich die Angst vor einer Korrektur der Aktie des Bonner Telekommunikations-Konzerns Deutsche Telekom (ISIN DE0005557508/ WKN 555750) breit.

An der europäischen Terminbörse Eurex dominieren inzwischen die Bären das Geschehen. Die Pessimisten kauften gestern 5.979 Put-Optionen, um auf fallende Kurse der Deutsche Telekom-Aktie zu wetten. Die Optimisten orderten ganze 4.475 Call-Optionen. Die Put-Call-Ratio (PCR) von 1,34 signalisiert die wachsende Skepsis der Profiinvestoren gegenüber der Deutsche Telekom-Aktie.

Der Stimmungstrend ist damit ungebrochen negativ. Vor drei Wochen lag die PCR noch bei optimistischen 0,76. Vor zwei Wochen erfolgte die Stimmungsverschlechterung auf vorsichtig optimistische 0,92. Vergangene Woche dann der Stimmungsumschwung auf leicht pessimistische 1,06. In der gerade begonnenen laufenden Handelswoche zeichnet sich mit einer PCR von 1,34 eine erneute Stimmungsverschlechterung ab.

Unter den Anlegern machen sich offenbar erste Zweifel breit, ob die Deutsche Telekom-Aktie noch von der aktuellen Equity-Blase profitieren wird. Die Zinsen könnten schneller anziehen als gewünscht. Zudem könnte die Politik des leichten Geldes schon bald vorbei sein. Das verschlechtert die Rahmenbedingungen für die ganz großen M&A-Deals zusehends.

Die Deutsche Telekom-Aktie verlor am Montag -0,34% auf 11,64 Euro.

Aktuell verliert die Deutsche Telekom-Aktie im Tradegate-Handel -0,33% auf 11,60 Euro. (22.10.2013/ac/e/a)