Devisenmarkt: Hürde bei 1,34 USD steht dem Euro im Weg

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Der Einheitswährung ging am Freitag erneut im Bereich von 1,34 USD die Puste aus, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Nachdem die Marke während der letzten Tage mehrfach Anläufen des Euro standgehalten habe, zeichne sich beim Euro eine Konsolidierung zum US-Dollar ab. Der Einheitswährung drohe heute ein Abgleiten unter die Marke von 1,33 USD. Einen kleinen Dämpfer für den Optimismus an den Kapitalmärkten habe das von der Universität Michigan erhobene Konsumentenvertrauen beinhaltet, das am Freitag von 72,9 auf 71,3 Punkte nachgegeben habe (Konsens: 75,0). Damit sei die Erhebung auf den niedrigsten Stand seit Ende 2011 gefallen. Steuererhöhungen und die Debatte um die fiskalischen Herausforderungen würden den Verbrauchern auf die Stimmung schlagen.

In Großbritannien hätten die Einzelhandelsumsätze (ohne Benzin) wie schon so häufig in den letzten Monaten enttäuscht. Entgegen der Markterwartungen eines kleinen Anstiegs um 0,1% gg. Vm. sei es zu einem Monatsrückgang um 0,3% gekommen. Auch für das Jahr 2013 seien die Perspektiven für den privaten Verbrauch alles andere als rosig. So dürfte der Inflationsanstieg erneut das Lohnwachstum übersteigen. Die Veröffentlichung der Einzelhandelsumsätze habe beim Wechselkurspaar EUR/GBP indes nicht zu größeren Bewegungen geführt. Der Euro habe mit Werten von rund 0,84 GBP allerdings den höchsten Stand seit dem 1. Quartal des letzten Jahres verzeichnet. (21.01.2013/ac/a/m)