Devisenmarkt: Thema „Abwertungswettlauf“ weiter in aller Munde

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Das Thema „Währungskrieg“ bleibt zentrales Thema an den Devisenmärkten, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

So sei der Japanische Yen gestern nach der Veröffentlichung eines Statements zunächst unter Druck gekommen, wonach die G7-Staaten keine aktive Wechselkurspolitik betreiben würden. Dies sei wohl an den Devisenmärkten als Tolerierung der jüngsten Yen-Abwertung eingestuft worden. Kurz darauf sei aber eine „Präzisierung“ der vorherigen Aussagen gefolgt: Demnach sei die Staatengruppe durchaus besorgt über die Abwertung des Yen, und diese Entwicklung werde auch zentrales Thema auf dem G20-Treffen in Moskau am Ende der Woche sein. Die Aussage habe zu Kursgewinnen beim Yen geführt.

In den kommenden Tagen sei mit weiteren Gewinnmitnahmen bei Yen-Short-Positionen zu rechnen. Währenddessen habe sich der Euro zum Britischen Pfund und US-Dollar wieder stabilisieren können – nach einer kurzen Verschnaufpause scheine die Einheitswährung hier wieder an Fahrt aufzunehmen. (13.02.2013/ac/a/m)