Der DAX beginnt sich zu stabilisieren, besonders die zuvor heftig gedrückten konjunktursensiblen Aktien preschen wieder voran. Und defensive Titel wie der Energieversorger E.ON (ISIN: DE000ENAG999) stehen herum wie bestellt und nicht abgeholt. Wäre das Aufwärtspotenzial von E.ON dahin, würde der DAX die Wende schaffen? Nicht zwingend, denn:

Das wäre dann zu vermuten, wenn das Wachstum in Europa wieder Fahrt aufnehmen und der DAX deswegen, also auf Basis echter, positiver Fakten, anziehen würde. Das würde aber nur gelingen, wenn die USA entweder ihre Außen-, Wirtschafts- und Handelspolitik ändern (unwahrscheinlich) oder zumindest das Damoklesschwert eines sich ausweitenden Handelskriegs verschwinden würde. Worauf zwar zuletzt nicht wenige setzten. Was aber wohl mehr Wunsch als Realität ist. Abschreiben sollte man das Szenario einer wieder Fahrt aufnehmenden E.ON-Aktie daher besser nicht. Richtig ist zwar:

 

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Nur, weil sich die Wachstumsperspektiven für Europa eintrüben und konjunktursensible Unternehmen Druck auf die Gewinne verspüren, verdient E.ON keinen Euro mehr. Was bedeutet: Je mehr Anleger in diese Aktie und andere vermeintlich „sichere Häfen“ übersiedeln, desto teurer werden diese Aktien seitens des Kurs/Gewinn-Verhältnisses. Aber kurzfristig dürfte das, sollte z.B. der DAX seinen fragilen Boden um 11.000 Punkte durchbrechen, wohn kaum jemand scheren. Also, worauf gälte es zu achten?

Das Kursbild sieht derzeit zwar recht „toppish“ aus, aber erst, wenn E.ON die Kreuzunterstützung aus Juli-Abwärtstrendlinie und Oktober-Aufwärtstrend im Bereich 8,65/8,70 Euro durschlagen sollte, wäre hier ein bearishes Szenario vorhanden. Derzeit hält die Aktie aber noch den Bereich der 20-Tage- und der 200-Tage-Linie. Das ist ein recht gutes Zeichen … und sollte es gelingen, sich aus dieser Zone wieder nach oben abzusetzen, wäre die Chance, in den kommenden Wochen in Richtung des Sommer-Hochs bei 9,95 und damit in Richtung der „Zweistelligkeit“ zu marschieren, wieder unmittelbar greifbar.

 

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