Emerging Markets: Schwieriges Schlussquartal 2012

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Heute werden einige Länder in Mittel- und Osteuropa ihre Daten zur BIP-Entwicklung im abgelaufenen vierten Quartal 2012 bekannt geben, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Dabei zeichne sich ab, dass in Ungarn und Tschechien im Jahresvergleich weiterhin die negativen Vorzeichen dominieren würden, während in Rumänien aufgrund von Basiseffekten ein positiver Wert gemeldet werden dürfte. In Ungarn sollte ein leicht positiver Wachstumsbeitrag von den Nettoexporten verhindern, dass die Jahresrate weiter absacke (Q3/2012: -1,5%). Aufgrund der weiter schwachen Binnennachfrage sei aber nur eine moderate Verbesserung auf -1,4% wahrscheinlich. Für das Gesamtjahr 2013 rechne man mit einem BIP-Plus von 0,5% (2012e: -1,3%).

In Tschechien hätten die Konjunkturdaten zuletzt nicht überzeugen können. Im Quartalsvergleich sei daher sogar ein Minus im Bereich des Möglichen, sodass die Analysten-Prognose bezüglich der Jahresrate von -1,3% (Q3/2012: -1,3%) möglicherweise noch zu optimistisch sei. In Rumänien stelle der Landwirtschaftssektor einen Belastungsfaktor dar. Aufgrund der sehr schwachen Entwicklung im vierten Quartal 2011 sei aber dennoch eine leichte Verbesserung der Jahresrate zu erwarten. Die Analysten würden mit einem Plus von 1,3% gg. Vj. (Q3/2012: -0,5%) rechnen. (14.02.2013/ac/a/m)