EUR/JPY – technische Analyse

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Mit großen Schritten hat der Euro in den vergangenen Wochen zum Japanischen Yen zugelegt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Nach dem Sprung über den Abwärtstrend seit April 2011 (akt. bei 101,84 JPY) habe es einen nahezu ungebremsten Aufwärtsimpuls gegeben, in dessen Verlauf auch das Hoch vom März 2012 bei 111,47 JPY überwunden worden sei. Im Bereich der Marke von 120 JPY und damit knapp unterhalb des Dreijahreshochs vom April 2011 bei 123,37 JPY scheine die Haussebewegung nun allerdings ins Stocken zu geraten. Neben den relativ hohen Schwankungsbreiten der letzten Handelstage als Indikation für einen nervösen Markt würde ein Abrutschen unter den steilen Aufwärtstrend seit Mitte November 2011 (akt. bei 116,22 JPY) als Indiz für eine anstehende Konsolidierung fungieren. In diesem Szenario sei ein Pullback bis zum angeführten Märzhoch aus dem vergangenen Jahr wahrscheinlich.

Die technischen Indikatoren würden zur Vorsicht mahnen. So habe die Stochastik eine negative Divergenz ausgeprägt und im überkauften Bereich ein Verkaufssignal generiert. Die Trendfolger stünden zudem kurz davor, diesem Beispiel zu folgen. Mittelfristig stünden die Chancen auf eine Wiederaufnahme der jüngsten Aufwärtsbewegung nicht schlecht, wenn die Konsolidierung spätestens im Bereich des o. g. Märzhochs 2012 auslaufen sollte. Kurzfristig drohe dem Euro aber ein Rücksetzer als Reaktion auf die Kursgewinne der letzten Wochen. (23.01.2013/ac/a/m)