EUR/NOK: Technische Analyse

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Der Euro macht derzeit im Vergleich zur Norwegischen Krone (NOK) eine überaus gute Figur, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

So hätten die Euro-Bullen rechtzeitig die Reißleine gezogen und das zyklische Tief vom November bei 7,28 NOK als Sprungbrett für einen markanten Impuls in Richtung Norden genutzt. Hier gehe es für die Einheitswährung mittlerweile um eine mittelfristige Weichenstellung: Ein erster wichtiger Schritt zur Aufhellung der Perspektiven sei dabei bereits der jüngst erfolgte Ausbruch aus dem seit Oktober 2010 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 7,43 NOK) gewesen, der zudem fast punktgenau durch die 200-Tage-Linie verstärkt werde.

Alle Voraussetzungen für eine nachhaltige Wende seien aber erst erfüllt, wenn nun auch noch der Anstieg über die horizontalen Hürden zwischen dem Tief vom September 2011 und dem Hoch vom September 2012 zwischen 7,49/50 NOK gelinge. In diesem Fall wäre nämlich eine Bodenbildung abgeschlossen, die den o. g. Trendbruch abrunde. Das Anschlusspotenzial aus dieser unteren Umkehr betrage rund 0,25 NOK, was das zyklische Hoch vom Mai bei 7,66 NOK wieder in greifbare Nähe rücken lasse. Die technischen Indikatoren seien zwar schon relativ heiß gelaufen, so lange aber kein Rücksetzer unter die o. g. Trendlinie erfolge, stünden dem Euro alle Chancen offen. (22.01.2013/ac/a/m)