EURO STOXX 50: Konsolidierung oder größere Korrektur?

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Seit September 2011 befindet sich der EURO STOXX 50 (ISIN EU0009658145/ WKN 965814) in einem breiten Aufwärtstrendkanal, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Knapp unterhalb der oberen Begrenzung des angeführten Trendkanals (akt. bei 2.809 Punkten) scheine die Luft nun aber dünn zu werden. Nach der Stochastik hätten mittlerweile auch die Trendfolger neue Ausstiegssignale generiert und würden zur Vorsicht mahnen. Dabei böten die Indikatoren durchaus noch Spielraum, um zusätzliche Kursrückgänge zu begleiten. Müssten sich Anleger jetzt auf eine größere Korrektur einstellen? Falle das europäische Aktienbarometer unter das oben genannte Märzhoch 2012 bei 2.611 Punkten zurück, seien tatsächlich weitere Kursverluste wahrscheinlich, würde dadurch doch die mit dem Sprung über dieses Verlaufshoch komplettierte Bodenformation mit einem rechnerischen Kursziel von rund 3.000 Punkten wieder negiert.

In diesem Szenario bilde erst die Kombination aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 2.435 Punkten) und dem Tief vom 16. November 2012 bei 2.427 Punkten wieder einen soliden Haltebereich. Spätestens hier müsse es dann halten, um den mittelfristig konstruktiven Ausblick nicht zu gefährden und die Basis für neue Hochkurse im weiteren Jahresverlauf zu legen. Handle es sich bei der jüngsten Korrektur dagegen nur um einen Pullback an die Ausbruchmarke in Form des angeführten Märzhochs, würden die Chancen auf eine schnelle Erholung steigen. (06.02.2013/ac/a/m)