Eurozone: Stimmungsindikatoren nicht einheitlich

Linz (www.aktiencheck.de) – Die gestern veröffentlichten Stimmungsindikatoren des Dienstleistungsgewerbes zeichnen kein einheitliches Bild, so die Analysten der Oberbank.

Großteils sei es in den EWU-Ländern zwar zu Verbesserungen der Werte gekommen, der italienische Service-PMI habe aber mit einem Rückgang enttäuscht. Unterm Strich sei die konjunkturelle Zuversicht gestiegen. Diese schlage sich auch positiv auf den Rentenmärkten nieder, wo die Renditen für spanische Anleihen leicht zurückgegangen seien. Die Finanzmärkte reagieren derzeit jedoch viel sensibler auf politische Ereignisse, wie uns die letzten Tage zeigten, so die Analysten der Oberbank. Korruptionsvorwürfe gegen den spanischen Premier Rajoy und Verunsicherungen rund um die anstehenden Parlamentswahlen in Italien würden aktuell die Märkte beunruhigen. (06.02.2013/ac/a/m)