G7 gegen Währungsdumping

Linz (www.aktiencheck.de) – Japan als Exportnation profitiert von einer schwachen Heimwährung, so die Analysten der Oberbank.

Die japanische Notenbank führe eine sehr lockere Geldpolitik mit dem Ziel, den Japanischen Yen zu schwächen. Diese Politik habe die Diskussion über Währungsdumping ins Rollen gebracht. Frankreich sei einer der ersten Länder der G7 gewesen, die einen zu starken Euro als schädlich für den europäischen Exportmarkt genannt hätten. Der Wunsch nach einem schwächeren Euro sei geboren. Beim gestrigen Treffen in Brüssel hätten sich die Finanzminister und Notenbankchefs gegen ein Eingreifen der EZB am Devisenmarkt ausgesprochen. EZB-Direktor Jörg Asmussen habe sich klar gegen ein Wechselkursziel ausgesprochen. Jens Weidmann, Präsident der Bundesbank, habe vor Inflation infolge von Währungsabwertungen gewarnt.

Die gestrige Diskussion über Währungsdumping habe kaum Spuren bei EUR/USD hinterlassen. Gestern habe EUR/USD die Unterstützung im Bereich 1,3320 getestet, habe sich aber im Anschluss wieder bis auf 1,3380 zurückkämpfen können. Heute stünden keine nennenswerten Fundamentaldaten auf dem Kalender, sodass die Analysten mit einem ruhigen EUR/USD-Handel rechnen würden. Die heutige Tradingrange erwarte man bei 1,3320 bis 1,3400. (12.02.2013/ac/a/m)