Gold-Future: Jetzt ist es passiert

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) – Zum Ende der vergangenen Woche musste der Gold-Future einen herben Rückschlag hinnehmen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Mit dem Fall unter den Aufwärtstrend seit Mai 2012 (akt. bei 1.646 USD) sei ein symmetrisches Dreieck nach unten aufgelöst und ein entsprechend negativer Impuls gesetzt worden. Dieser habe bereits zu massiven Kursverlusten geführt und könnte sich durchaus noch ausweiten, würden sich doch bis zum Dezembertief von 2011 bei 1.524 USD keine nennenswerten Haltemarken ausmachen lassen. Unterhalb des angeführten Tiefs wäre sogar eine große Toppformation komplettiert, was weitere spürbare Kursrückschläge nahe legen würde.

Die technischen Indikatoren würden sich im Sinkflug befinden und bisher noch keine Stabilisierungstendenzen zeigen. Der Dynamikindikator ADX sei zudem über seinen Schwellenwert von 25 gestiegen, was auf eine Beschleunigung der Abwärtsbewegung hindeute. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger überlegen, bestehende Positionen zu reduzieren. Verbessern würde sich die Lage wohl nur, wenn die schnelle Rückkehr in das symmetrische Dreieck, besser aber der Sprung über die 200-Tages-Linie (akt. bei 1.663 USD) und den Baissetrend seit Oktober 2012 (akt. bei 1.690 USD) gelinge. Erst in diesem Szenario würden wieder höhere Goldpreise in Richtung der wichtigen Widerstände bei rund 1.800 USD winken. (20.02.2013/ac/a/m)