Gold handelt zum Wochenauftakt weitgehend impulslos

Frankfurt (www.aktiencheck.de) – Gold handelt zum Wochenauftakt weitgehend impulslos bei rund 1.660 USD je Feinunze, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.

Jüngst veröffentlichte Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF) würden zeigen, dass die Zentralbanken auch im Dezember weiter Gold zur Diversifizierung ihrer Währungsreserven gekauft hätten. Demnach habe vor allem Russland seine Goldbestände aufgestockt – und zwar um 2,1% bzw. 19,9 auf 957,8 Tonnen. Auch Kasachstan habe im letzten Monat weiter Gold gekauft und seine Bestände um 1,7% auf 115,3 Tonnen ausgeweitet. Der berichtete Anstieg der türkischen Goldreserven um 14,5% auf 359,7 Tonnen sei dagegen auf regulatorische Effekte zurückzuführen. So akzeptiere die türkische Zentralbank bereits seit einigen Monaten Gold in ihren Reserveanforderungen an die Geschäftsbanken. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Zentralbanken auch im laufenden Jahr große Mengen Gold kaufen und damit eine wesentliche Stütze des Goldpreises sein würden.

Unterdessen berichte der Verband der indischen Schmuckhersteller von sehr robusten Goldimporten im Vorfeld der jüngst erfolgten Steuererhöhungen. Die Einfuhren könnten im Januar dank der noch laufenden Hochzeitssaison 33% über dem Vorjahresniveau liegen. Die spekulativen Finanzanleger würden sich bei Gold mittlerweile nicht mehr ganz so pessimistisch zeigen und hätten die zweite Woche in Folge ihre Netto-Long-Positionen moderat auf ein Vierwochenhoch von 97,9 Tsd. Kontrakten erhöht. (28.01.2013/ac/a/m)