Gold: Preisrückgang in Dollar-Notierung

Frankfurt (www.fondscheck.de) – Die sich aufhellenden Konjunkturperspektiven, das Abflauen der Euro-Schuldenkrise und der wachsende Risikoappetit sorgten zuletzt für einen Preisrückgang von Gold in Dollar-Notierung, so die Analysten der DekaBank.

Dank des stärkeren Euro-Wechselkurses könne der in Euro gerechnete Goldpreis sein Niveau noch halten. Der Höhepunkt der krisenbedingten Flucht in Gold dürfte jedoch vorbei sein. Am physischen Markt habe China mittlerweile Indien als weltweit größten Goldnachfrager abgelöst. Die indische Regierung habe zum Abbau des hohen Leistungsbilanzdefizits die Steuern auf Goldimporte von 4% auf 6% erhöht, was die Nachfrage in dem bislang weltweit größten Markt für physisches Gold reduzieren könnte. Die Analysten würden für 2013 und 2014 mit einem jahresdurchschnittlichen Goldpreis von 1.280 und 1.320 Euro je Feinunze (bzw. jeweils 1.660 US-Dollar) rechnen.

Es sei eine leichte Abwärtsrevision der Goldpreisprognose vorgenommen worden. (15.02.2013/fc/a/m)