Hannover Rück: angesichts überschüssiger Kapazitäten waren die Erneuerungen in Ordnung

London (www.aktiencheck.de) – Michael Huttner und Akhil Mittal, Analysten von J.P. Morgan Cazenove, stufen die Hannover Rück-Aktie (ISIN DE0008402215/ WKN 840221) unverändert mit „neutral“ ein.

In Bezug auf die Vertragserneuerungen im Januar habe die Hannover Rück ihren Fokus auf die Margen anstatt auf das Volumenwachstum wegen der aktuell überschüssigen Kapazitäten beibehalten. Das gesamte Prämienaufkommen habe um 1% zugelegt und die Preise im nicht-proportionalen Geschäft seien um 0,5% gestiegen. Das Management habe seine Ziele bestätigt: Nettogewinn von rund 800 Mio. EUR, Prämienwachstum von rund 5% und eine Schaden/Kosten-Quote in 2013 von 96%.

Hannover Rück habe das Naturkatastrophen-Engagement mit einem von Budget von nun 625 Mio. EUR für Großschäden erhöht. Die Analysten würden annehmen, dass das vorgesehene Kapital im Hinblick auf Naturkatastrophen von 18% in 2012 auf 20% in 2013 steige.

Das auf niedrigen Kosten basierende Geschäftsmodell der Hannover Rück würde eine Rotation zwischen den einzelnen Geschäftslinien erlauben, um von einer Verlagerung der Margen zu profitieren. Das Management glaube weiterhin, dass das deutsche Kraftfahrtversicherungsgeschäft in 2013 das zweite Jahr in Folge Preisanstiege sehen dürfte.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von J.P. Morgan Cazenove beim „neutral“-Rating für die Aktie der Hannover Rück. (Analyse vom 04.02.2013) (04.02.2013/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte
Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes
Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.