Hannover Rück: Nettogewinnprognose für 2013 angehoben

London (www.aktiencheck.de) – Michael Huttner und Akhil Mittal, Analysten von J.P. Morgan Cazenove, stufen die Hannover Rück-Aktie (ISIN DE0008402215/ WKN 840221) unverändert mit „neutral“ ein.

Auf Basis von zwei Gründen hätten die Analysten ihre Nettogewinnprognose für 2013 von 833 auf 850 Mio. EUR angehoben. Es werde angenommen, dass das Unternehmen von einem positiven Steuereffekt im Zusammenhang mit den Australien-Aktivitäten profitiere sowie von einer Verbesserung der Schaden/Kosten-Quote in 2013 auf 95%, infolge besserer Preise bei den Erneuerungen als auch niedrigeren Kosten für die Retrozessionen.

Aufgrund der Annahme einer weitergehenden Verbesserung der Schaden/Kosten-Quote auf 94% und Volumenwachstum in der Leben-Rückversicherung, womit ein niedrigeres Kapitalanlageergebnis und eine normale Steuerquote mehr als ausgeglichen werden dürfte, sei die Prognose zum zurechenbaren Gewinn in 2014 von 858 auf 904 Mio. EUR erhöht worden. Das auf dem Sum-of-the-parts basierende Kursziel sei von 54,20 auf 55,40 EUR angehoben worden.

Das in 2012 gesehene Übertreffen der Dividendenziele könnte sich fortsetzen, da die Ausschüttungsquote der Mutter Talanx bei 35 bis 45% liege. Die Analysten von J.P. Morgan würden für 2013 und 2014 nun mit Dividenden von 3,10 EUR bzw. 3,20 EUR rechnen.

Hannover Rück profitiere von positiven Trends in der Rückversicherung. Ein starkes Gewinnmomentum könnte die Bewertung der Aktie über dem gestiegenen Kursziel halten, allerdings biete die Peer Group ein höheres Aufwärtspotenzial.

Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von J.P. Morgan Cazenove die Hannover Rück-Aktie weiterhin mit dem Votum „neutral“. (Analyse vom 08.03.2013) (08.03.2013/ac/a/d)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte
Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes
Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.