Hannover Rück – unveränderte Gewinnprognose trotz Hurricane Sandy

Paris (www.aktiencheck.de) – Olivier Pauchaut, Analyst von Bryan, Garnier & Co., stuft die Aktie der Hannover Rück (ISIN DE0008402215/ WKN 840221) mit dem Rating „sell“ ein.

Hurricane „Sandy“ werde dem Unternehmen vermutlich Kosten in Höhe von EUR 261 Millionen verursachen. Da die Gesellschaft allerdings eine Wiederauffüllungsprämie in Höhe von EUR 23,5 Millionen erhalten werde, beliefen sich die Nettobelastungen der Hannover Rück für das Jahr 2012 auf insgesamt EUR 237,5 Millionen vor Steuern.

Die Gesamtbelastungen aus Katastrophenschäden (EUR 193 Millionen) und Hurricane „Sandy“ würden sich für das Jahr 2012 auf EUR 430,5 Millionen belaufen und bewegten sich somit im Rahmen des hierfür angesetzten Budgets (EUR 560 Millionen).

Das Unternehmen habe für das Geschäftsjahr 2012 einen Nettogewinn von mehr als EUR 800 Millionen bestätigt, eine Zahl, die niemanden wirklich überrasche, da Schätzungen anderer auf einem ähnlichen Niveau gelegen hätten (BG: EUR 828 Millionen, Konsens: EUR 811 Millionen).

Die wichtigste Frage, die sich nun für das Unternehmen stelle, sei die Frage, ob die Gesellschaft in der Lage sei, auch im Jahr 2013 Gewinne zu erzielen. Der Analyst von Bryan, Garnier & Co. erwarte einen soliden Nettogewinn in Höhe von EUR 828 Millionen, wobei die allgemeinen Erwartungen jedoch etwas gesunken seien (EUR 788 Millionen), da die Zahlen für 2012 durch einmalige Effekte positiv beeinflusst worden seien (marktbewertete Derivate und Inflationsswaps).

Die Analysten von Bryan, Garnier & Co. sehen die Hannover Rück weiterhin als ein gut und pragmatisch geführtes Unternehmen, das allerdings wenig Potenzial für Kurssteigerungen bietet. Das Kursziel der Aktie in 2013 liege bei EUR 59.

Die Analysten von Bryan, Garnier & Co. bewerten die Aktie der Hannover Rück mit dem Rating „sell“. (Analyse vom 31.01.2013) (01.02.2013/ac/a/d)

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