HeidelbergCement: Weiterhin einsammeln

Detmold (www.aktiencheck.de) – Die Experten vom „Frankfurter Börsenbrief“ raten Anlegern, die HeidelbergCement-Aktien (ISIN DE0006047004/ WKN 604700) weiterhin einzusammeln.

Der Zement- und Baustoffkonzern habe im vergangenen Jahr seinen Umsatz eine um 8,7% auf 14 Mrd. EUR gesteigert. Dabei habe das operative Ergebnis sogar überproportional um 9,5% auf 1,61 Mrd. EUR zugelegt. Allen Konjunktursorgen zum Trotz habe man also die operative Marge bei steigendem Umsatz weiter ausbauen können.

Auch für 2013 habe HeidelbergCement genügend Wind in den Segeln. Während Europa eher mit schwachen Perspektiven auffalle (eine Ausnahme würden Deutschland und Skandinavien bilden), spiele die Musik vor allem in den sonstigen Märkten wie Afrika, Asien, Nordamerika und auch Russland. Entsprechend dürfte man die Zementkapazitäten z.B. in asiatischen Wachstumsmärkten sowie auch in Afrika und Osteuropa fortsetzen. Der Schuldenabbau habe für das Unternehmen allerdings nach wie vor hohe Priorität.

HeidelbergCement sei voll auf Kurs. Umso grotesker erscheine deshalb die immer noch lächerliche Bewertung: Per 30.09. habe das bilanzielle Eigenkapital mit 13,03 Mrd. EUR um ein gutes Drittel höher als der aktuelle Börsenwert von ca. 9,5 Mrd. EUR gelegen. Allein damit der Aktienkurs dem Eigenkapital entsprechen würde, müsste er bei grob 70 EUR liegen gegenüber aktuell etwa 50 EUR.

Richtig spannend sei auch der Blick auf den langfristigen Chart. Gelinge der Ausbruch über den langjährigen Widerstandsbereich bei etwa 50/55 EUR, dann wären auf Sicht von drei Jahren durchaus auch wieder dreistellige Kurse denkbar.

Die Experten vom „Frankfurter Börsenbrief“ raten Anlegern, die HeidelbergCement-Aktien weiterhin einzusammeln. Das Kursziel sehe man bei 52 EUR. Das Stop-loss-Limit platziere man bei 38,40 EUR. (Ausgabe 7 vom 16.02.2013) (18.02.2013/ac/a/d)

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