HOCHTIEF: Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen weiterhin, ACS-Angebot nicht anzunehmen

Essen (aktiencheck.de AG) – Vorstand und Aufsichtsrat des Baukonzerns HOCHTIEF AG (ISIN DE0006070006/ WKN 607000) haben am heutigen Freitag ihre ergänzende, gemeinsame Stellungnahme zum am 15. Dezember 2010 geänderten, freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebot des spanischen Baukonzerns ACS Actividades de Construccion y Servicios S.A. (ISIN ES0167050915/ WKN A0CBA2) veröffentlicht. Die Gremien empfehlen den HOCHTIEF-Aktionären darin nach wie vor, das Angebot nicht anzunehmen.

ACS hatte sein Angebot am 15. Dezember 2010 erhöht und bietet nunmehr je neun ACS-Aktien für je fünf HOCHTIEF-Aktien. Vorstand und Aufsichtsrat von HOCHTIEF halten auch diese erhöhte Angebotsgegenleistung aus finanzieller Sicht nicht für angemessen. Dies bestätigen auch die anlässlich der Erhöhung des Angebots erneut von der Credit Suisse Group AG (ISIN CH0012138530/ WKN 876800) und der Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) jeweils erstellten so genannten Inadequacy Opinions.

Den Angaben zufolge spiegelt der implizierte Wert der erhöhten Angebotsgegenleistung nicht den fundamentalen Wert von HOCHTIEF wider. Das neue Angebot von ACS liege auch weiter unter dem Durchschnitt der Analystenschätzungen, wonach das Kursziel der HOCHTIEF-Aktie 72,80 Euro zum 16. Dezember 2010 betrug. Auch sei die erhöhte Angebotsgegenleistung weiterhin geringer als der Börsenkurs der HOCHTIEF-Aktie. Im Übrigen gelten weiterhin die Ausführungen von Vorstand und Aufsichtsrat aus der gemeinsamen Stellungnahme vom 15. Dezember 2010, hieß es.

Die Aktie von HOCHTIEF notiert derzeit bei 64,41 Euro (-1,33 Prozent). (17.12.2010/ac/n/d)