HSBC: HSBC legt Streit mit US-Aufsichtsbehörden über Zwangsvollstreckungen bei

London (www.aktiencheck.de) – Die US-Notenbank Federal Reserve und der US-Bankenregulierer OCC gaben am Freitag bekannt, dass sie einen Vergleich mit der Großbank HSBC Holdings plc (ISIN GB0005405286/ WKN 923893) in einem Streit über Schlampereien bei Hauspfändungen säumiger Schuldner erzielt haben.

Demnach muss HSBC im Fall der so genannten Robo-Signings, bei denen überlastete Sachbearbeiter ohne eingehende Prüfung der Unterlagen zu schnell Pfändungsbescheide erstellten, eine Summe von 249 Mio. US-Dollar zahlen. Davon fließen 96 Mio. US-Dollar direkt an Schuldner, deren Häuser 2009 und 2010 in die Zwangsvollstreckung geraten waren. Die restlichen 153 Mio. US-Dollar stellt die Bank für bessere Kreditkonditionen zur Verfügung.

Die Aktie von HSBC schloss heute mit einem Plus von 0,41 Prozent bei 694,00 Pence.
(18.01.2013/ac/n/a)